Aber wo sind wir?

Wo sind wir? Dieses andauernde „Aber“ hat in so vielen Situationen immer einen bitteren Beigeschmack. Dieses Mal aber nicht! Eine berechtigte Frage sollte sein: „ Wo sind wir? “.

In vielen meiner Beiträge weise ich auf uns selbst hin. Auf unsere Bedürfnisse, deine Bedürfnisse. Auf deinen Willen, meinen Willen, unsere Träume und vieles weiteres. Aber diese eine Frage bleibt wohl immer bestehen. Wo sind wir in einer so großen Welt, mit so vielen Menschen? Doch liegt es wirklich an den Menschen, oder an uns selbst? An unserer Wahrnehmung oder unserem Verständnis des Daseins. Gehen wir unter in der Masse, oder in einer Flut unserer eigenen Gedanken? Die Frage ist meines Erachtens sogar ziemlich wichtig, um zu verstehen. Bevor man andere Dinge für sich selbst klärt und sich damit konfrontiert. Eigentlich ist es nämlich egal, wie diese Welt funktioniert, oder wie sie funktionieren sollte. Was wichtig ist: Was du für dich selbst möchtest und das auf verschiedenen Ebenen. Und bevor du das herausfinden kannst, solltest du dich der Frage stellen, wo du überhaupt bist und wie du dich selber einschätzt. Nicht, ob du in einer Menschenmenge stehst oder alleine auf einem Feld. Sondern, was möchtest du für dich selbst? Wann oder wo? Was sind deine Bedürfnisse, deine Gefühle!  Bist du dir wichtig, oder gelten immer nur andere für dich? ( Das soll keinesfalls heißen, dass deine Mitmenschen nicht wichtig sein sollen/ können! ) Was steht für dich an erster Stelle? Was sind deine Grenzen? Was möchtest du und was nicht? Mach dir das in der allerersten Sekunde klar, um dich nicht in all den anderen Dingen zu verirren, die drum herum laufen. Denn es ist immer einfacher, sich mit den Situationen anderer zu befassen, als mit den eigenen. Aber was haben wir davon, bei allen anderen alles kontrollieren zu können, nur bei uns selbst nicht? In unserem eigenen Leben ein Chaos zu erschaffen, welches vermieden werden könnte. In meinem Leben! Wenn wir diese Kontrolle abgeben, was dann? Wer kontrolliert dann wen? Wo sind wir dann? Sind wir dann ein Teil eines jemands, der wir nicht sind? Oder jemand, der wir nie sein wollten? Wer weiß das schon, wenn wir diese Fragen nicht für uns selber klären können? Das kann uns niemand beantworten, außer jeder für sich. Es ist immer eine Sache, sich diese Fragen zu stellen. Aber die Antworten darauf zu finden, ist etwas ganz anderes.

Ich thematisiere das alles sehr oft. Das weiß ich. Allerdings weiß ich auch, ich sehe es auch, wie wir unser Leben in die Hände anderer legen. Und ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich so sein sollte und weshalb das passiert. Wie wir unsere Eigenverantwortung nicht nur abgeben, sondern teilweise gar nicht mehr wissen, wie dieses Prinzip funktioniert. Wie wir für uns selbst handeln. Wir geben so viel von uns an andere ab. Wieso dann auch noch unser eigenes Leben? Gerade das, was uns zu dem macht, was und wer wir sind. Lass dir meine Worte durch den Kopf gehen und versuche zu verstehen, was du dir zu verstehen geben solltest…

In Liebe,

deine Mara

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